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100 Bauplätze für Abensberg Stadt

06.12.2010  Stadtrat Hans Steiner (Freie Wähler) stellt Antrag auf Konzeptvorstellung zum Thema Baulandausweisung 

Nach § 1 BAUGB Abs.3 haben „Die Gemeinden die Bauleitpläne aufzustellen, sobald und soweit es für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist.“ Übermäßige Baulandrationierung oder Baulandmangel, wie im Stadtgebiet von Abensberg momentan erlebbar, führt zu höheren Bodenpreisen, zu einer Wohnungsverknappung und Verteuerung des Wohnens. Hohe Bodenpreise verursachen Vermögenskonzentrationen und zunehmende Ungleichheit in der Einkommensverteilung. Sie können auch ökologisch das Gegenteil des Gewollten bewirken: Haushalte werden gezwungen, in entferntere Gemeinden oder Gemeindeteile zu ziehen, was mit entsprechend größerer und unnötiger Mobilität verbunden ist.

Die Freien Wähler stellen deshalb folgenden Antrag und bitten hierzu um Zustimmung durch den Stadtrat:

Die Verwaltung wird aufgefordert, zur nächsten Sitzung ein Konzept vorzulegen, aus dem ersichtlich wird, wie die Baulandentwicklung innerhalb der nächsten 2, 5 und 10 Jahre im Stadtgebiet Abensberg vorgesehen ist. Hierzu sollen Handlungskonzepte dargelegt werden, die innerhalb des Stadtgebietes 100 familienfreundliche Bauplätze aufweisen, die zumindest über einen Großteil über die Stadt als Eigentümer an Familien veräußert werden können.

Dieser Antrag ist logische Konsequenz der Forderungen der Freien Wähler nach günstigem Bauland für Familien im Stadtbereich von Abensberg.

Baulandknappheit verteuert Baugrund zu Gunsten einiger Weniger. Dem wollen wir entgegen treten.