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Monatsversammlung Oktober 2010

100 Bauplätze und Gewerbegebiete für Abensberg!

 

Freie Wähler Abensberg stellen Rathaussanierung aufgrund Streichung der Städtebaumittel zurück
Harald Hillebrand: Abensberg braucht 100 familienfreundliche Bauplätze.

Bei der letzten Monatsversammlung der FW Abensberg thematisierten die Freien Wähler die Baulandentwicklung im Stadtbereich, die kommunalen Finanzen und das Thema Energie.

Harald Hillebrand: „Im Stadtgebiet Abensberg selbst eine Wohnung, einen Bauplatz oder ein Haus zu finden ist ungemein schwer, gerade für Familien. Wir haben definitiv Baulandbedarf. Was  wir dringend brauchen ist eine Baulandausweisung für mindestens 100 Bauplätze.“ Max Biberger merkte hierzu an, dass der Bereich in Richtung BBW dafür aus seiner  Sicht am Besten geeignet wäre. Die Aussage, dass dort zu viele Eigentümer vorhanden seien lasse er nicht gelten. Schließlich ist es Aufgabe der Stadt, mit den Menschen zu reden und die Entwicklung Abensbergs voranzutreiben. Harald Hillebrand: „Jetzt ist die Zeit da, ein familienfreundliches Baugebiet auszuweisen und zukunftsgerichtet mit Nahwärme zu versorgen.“

Rosi Wagner wies darauf hin, dass kleinere Gewerbebetriebe an keine Gewerbeflächen mehr zu einem erschwinglichen Preis kommen würden, da sie überwiegend in privater Hand sind. Flächen in der Größe von ca. 2000 qm sind über die Stadt nicht mehr zu bekommen, hier sind dringend Bauflächen auszuweisen fordert sie.

Hans Steiner will  diese Themen in den Stadtrat einbringen. Zudem werde er bei den nächsten Haushaltsberatungen aufgrund der angespannten Finanzsituation der Stadt erstmals seit langem das Thema Rathaussanierung zurückstellen. Hans Steiner: „Aufgrund der massiven Reduzierung der Städtebaumittel durch Herrn Ramsauer von 51. Mio. Euro auf 8 Mio. Euro für ganz Bayern, scheint dieses Vorhaben derzeit keine realistische Chance zu haben, obwohl das Rathaus aus meiner Sicht seit langem saniert gehört“.

Bastian Schonowski hat darauf hingewiesen, dass den Eltern derzeit empfohlen wird, die Kinder die die Grundschule besuchen, warm anzuziehen, da „die Heizung mal gehe und mal nicht gehe“. Wenn die Heizung an ist, wird die überschüssige Wärme über offene Fenster reguliert. Wenn die Heizung nicht geht, ist es außerordentlich kalt in der Schule. „Mit Energieeinsparung hat das sicher nicht viel zu tun“ erklärte Harald Hillebrand und Hans Steiner versprach, sich der Sache anzunehmen.

Sigi Müller wies darauf hin, dass der Schrobenhausener Spargel nun europaweit geschützt ist und wollte wissen, ob hier die Hausaufgaben gemacht sind und ein entsprechendes Verfahren auch für den Abensberger Spargel eingeleitet wurde. Er weiß lediglich, dass das Logo geschützt ist. Stadtrat Hans Steiner versprach auch hier nachzufragen und bei der nächsten Monatsversammlung am 09.11., die zugleich Jahreshauptversammlung sein wird zu berichten.

Abschließend berichtete Harald Hillebrand von der Anti-Atom-Demo, auf der er selbst als  Redner auf dem Königsplatz in München die FW Bayern vertrat. Mit 50.000 Teilnehmern sei dies ein eindeutiger Beleg für den Willen der Bevölkerung, von der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke abzurücken. Erneuerbare Energien seien Garant für Arbeitsplätze, regionale Wirtschaftskreisläufe und Versorgungssicherheit. Isar 1 muss schnellstmöglich vom Netz. Die Erneuerbaren Energien hätten mit einem Anteil von 16,1 % längst gezeigt, dass die veraltete Atomtechnologie ersetzbar ist. Wenn dies bis 2023 geschehe, sei auch ein überschaubarer Rahmen möglich. Die schwarz-gelbe Lobbypolitik sei für ihn nicht nachvollziehbar und auch den Bürgern sei es nicht vermittelbar, dass die 4 Energieriesen Milliardengewinne einfahren und gleichzeitig die Strompreise erhöhen würden.

Er erläuterte, dass die Freien Wähler bayernweit eine Regionale Energieoffensive durchführen. Es werden deshalb in 71 Kreisen und 25 kreisfreien Städten Veranstaltungen abgehalten, zu denen jeder Bürger herzlich eingeladen ist. Dort wird erläutert, wie die Konzepte umsetzbar sind. Was wir z.B. in Abensberg brauchen sind echte Zielvorgaben in denen festgelegt wird, welche Energieträger bis wann welche Mengen an Strom und Wärme ersetzen können, gemeinsam mit den Bürgern, schließt Harald Hillebrand.

Weitere Informationen hier: http://www.fw-bayern.de/unsere-politik/arbeitskreise/energie-und-umwelt/

Berichterstattung

Liebe Anhänger und Freunde der FW.

Im Wochenblatt fand sich zu diesem Bericht aus der Monatsversammlung folgender Artikel. Hierzu unsere Stellungnahme, die wir auch an das Wochenblatt weitergeleitet haben, mit der Bitte um Richtigstellung.