Bild: 2. Bgm. Christian Hanika leitete die Aufstellungsversammlung. Die Stadträte Josef Weber (5.v.l.) und Harald Hillebrand (9.v.l.) freuen sich über eine kompetente Mannschaft die die Mehrheitsverhältnisse im Abensberger Stadtrat ändern will. Foto: Sigbert Siebrichs

17.12.2019
Freie Wähler Abensberg wollen Wechsel des Politikstils, Stadtratsliste mit zehn Frauen 

Abensberg.  Nach der Begrüßung durch Ortsvorsitzenden Günther Kurmes auf der Aufstellungsversammlung der Freien Wähler Abensberg, gingen die Stadträte Josef Weber und Harald Hillebrand auf aktuelle Themen ein. Schlagzeilen wie Gillammoosstreit, Brauereienstreit, Konflikt Pöglstrasse, Maulkorbversuch FW-Flyer usw., müssen endlich der Vergangenheit angehören. Es müsse einen Wechsel im Poltikstil des Abensberger Stadtrates geben.

Die Freien Wähler Abensberg sehen sich als Anwalt der Bürger. Sie haben zu Beginn der Legislaturperiode die Einführung der Strassenausbaubeitragssatzung (Strabs) in Abensberg zu Gunsten der Bevölkerung verhindert. Glücklicherweise haben die Freien Wähler die Strabs dann auch landesweit abgeschafft.

Die Bezuschussung der Kindergartengebühren durch den Freistaat in Höhe von 100 Euro pro Kind und Monat ist ein Zeichen für eine starke Familienpolitik. Leider wurden massive Erhöhungen der Kindergartengebühren in Abensberg gegen die Stimmen der Freien Wähler beschlossen. Ein Akt, den die Freien Wähler wieder rückgängig machen möchten.

Es sei nämlich nicht vermittelbar, dass gleichzeitig der Rathausneubau durch ein Finanzkonstrukt am Ende viele Millionen mehr kosten wird, als für den Bau veranschlagt wurde. Die letzten Jahre würden Bauplätze aus dem Boden gestampft. Dies führe zu infrastruktureller Überforderung. Im Bereich Ökologie sei ebenfalls ein einfühlsamerer Umgang mit der Natur notwendig. Wir brauchen tragfähige Konzepte die in Absprache mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden und eine seriöse Finanzpolitik, so die Stadträte.

Stv. Kreisvorsitzender und 2. Bürgermeister von Bad Abbach Christian Hanika führte die Nominierungsversammlung in gewohnt professioneller und korrekter Weise durch. Er ging dabei kurz auf die Kreispolitik ein. Bei der Wahl wurde folgende Liste nach der Kandidatenvorstellung einstimmig auf den Weg gebracht.

Die Freien Wähler konnten mit kompetenten Bewerbern aus Verwaltung, Politik, Handwerk, Industrie, Ökologie und Landwirtschaft einen großen Querschnitt der Bevölkerung auf der Stadtratsliste vereinen. Insgesamt kandidieren zehn Frauen auf der mit 24 Personen besetzten Liste und einer Ersatzkandidatin.

Harald Hillebrand bedankte sich bei allen Anwesenden und betonte, dass bei der Kommunalwahl jeder Kandidat auf dieser Liste auf Platz 1 steht - denn am Ende entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wer in den Stadtrat komme und wer nicht.

Hier geht es zur Kandidatenliste: 
https://www.freiewaehler-abensberg.de/kandidaten/